Aldi-Forschung in Koblenz, Teil 3

 

Liebe Tempelgemeinde!

Heute fand nun nach einem ersten Anlauf vor einer Woche die Aldiforschung in Koblenz statt. Mit dabei waren Sabine Wienciers, Bernd Molz, Henning B. und Holger Schwolow, der versprochen hat, hier in Zukunft mehr zu posten. Erstaunlich war, daß Holger für dieses einmalige Erlebnis von der Schule befreit wurde! Tempelbesuche scheinen wohl immer mehr gesellschaftlich anerkannt zu werden.

Als wir alle so gegen 8.30 Uhr eintrudelten, stand schon eine Schlange von Anbetern mit Tempelwagen da. Wir haben uns teeschlürfend danebengestellt und beobachtet, wie die Schlange immer länger wurde. Irgendwie herrschte eine eigenartige Ruhe, es hat sich kaum jemand unterhalten. War es Nervosität? Drinnen sah man schon die Kartons mit den Computern funkeln.

Dann geschah es: bereits um 8.50 Uhr öffneten sich die Türen zu den heiligen Hallen. Alle gingen ganz gesittet einer nach dem anderen hinein, ganz ordentlich, keine Schlägereien, keine Amokläufe. Und so kamen die Leute auch alle wieder mit ihrem PC raus. Den ersten Käufer haben wir natürlich fotografiert.

Während Sabine und Henning sich in den Aldi hinterherschlichen, haben Bernd, Holger und ich das Geschehen auf dem Parkplatz beobachtet und einige Fotos dabei geschossen, als die Leute versuchten, die riesigen Kartons in ihre Autos zu verfrachten. Einer hat alles in Einzelteile zerlegt, ein anderer kam schon mit Handy am Ohr aus dem Tempel ("Ich hab ihn!") Zwei Leute haben sich den PC mit dem Taxi abholen lassen.Eine Frau, die gerade noch so einen Einkauswagen abbekam, fragte, was denn hier los sei.

Alles in allem verlief alles sehr friedlich, jeder kam an seine begehrte Beute, so auch Henning an seine Bratpfanne mit Deckel.

Mit Ausnahme von Henning waren wir dann noch nett frühstücken und haben ein bißchen geplaudert.

Nachdem sich Bernd von uns verabschiedet hatte, mußten wir feststellen, daß wir uns ein Knöllchen eingefangen hatten, was uns sehr aufgeregt hat. Wir haben uns auf dem Parkplatz vorher extra umgeschaut von wegen Anwohnerparken, das mit 19.00 h - 08.00 h ausgeschildert war. Wir dachten also, vormittags könne man dort parken. Irrtum! Wir sind sofort zum Ordnungsamt gefahren, um uns zu beschweren. Dort hing bezeichnenderweise schon ein Foto von dem Parkplatz einsam an der Wand, das uns dann gezeigt wurde. Das wird wohl öfter mal gebraucht. Den Schilderwald dort kann man nur für absichtliche Irreführung halten. Holger will jetzt erst mal Beschwerde einlegen, Fotos haben wir auch gemacht.

So ist das Treffen leider nicht ganz so fröhlich zu Ende gegangen. Aber schön war’s trotzdem. Sabine wird noch berichten, was sie im Tempelinneren erlebt hat.

Christina Erxleben